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Krzyż na Golgocie, czy obalony ołtarz perski. Interpretacja pewnego typu monetarnego w Bizancjum
oleh: Maciej Salamon
| Format: | Article |
|---|---|
| Diterbitkan: | The John Paul II Catholic University of Lublin 1992-04-01 |
Deskripsi
K. Ericsson hat in ihrem 1968 erschienenen Aufsatz das Stufenkreutz der byzantinischen Münzen im Sinne der antipersischen Propaganda gedeutet. Sie behauptet, die Stufen unter dem Kreuz sollen in Anspielung an die Ikonographie der persischen Drachmen, als ein umgestürzer Feueraltar gesehen werden. Die beiden Münzbildnisse weisen aber wenig Ähnlichkeit auf. Das Stufenkreuz mußte den Byzantinern eher an das eingebürgerte Symbol des Golgothakreuzes erinnern. Auch rein historischen Gründe scheinen Ericsson’s Hypothese zu widerlegen. Tiberius, der das Stufenkreuz auf seinen Solidi als erster eingführt hatte, war kein unnachgiebiger Feind der Perser, Mauritius hingegen, der diesen Typ abschaffte, griff die östlichen Nachbarn des Reiches heftig an. Heraklios führte dann das Stufenkreutz auf den Münzen wieder ein, befand sich aber in jenem Augenblick nicht im Kampf gegen die Perser, sondern im Bürgerkrieg gegen Phokas.